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Downhiller geben Gas!

Für die heimische Gravity-Fraktion regnete es in den vergangenen Tagen Top-Ergebnisse auf internationalem Terrain: Erneut Silber für Anita Molcik im 4X-Weltcup und Bronze für Markus Pekoll bei der DH-EM!

Beim 4X im italienischen Val di Sole ergatterte Anita Molcik ihr fünftes Podium im fünften Weltcup. Nach Platz 2 in der Qualifikation trotz unsauberen Laufs war die Niederösterreicherin „sehr motiviert“. Leider stürzte die Yeti-Fahrerin jedoch im letzten Trainingslauf vor dem Rennen, was an ihrer Aggressivität kratzte. „Ich konnte zwar souverän ins Finale einziehen und hatte dort dann auch einen perfekten Start, war vorne. Bis zur zweiten Kurve habe ich aber leider die Linie nicht hart genug zugemacht“, schildert Molcik den Rennverlauf.
Rang zwei hinter Anneke Beerten (NED) und vor Katy Curd (GBR) konnte sie jedoch halten und eroberte damit auch den zweiten Gesamtrang im Weltcup zurück – Congrats!

Eine kleine Sensation schaffte Markus Pekoll bei der Downhill-Europameisterschaft in Hafjell. Bereits durch seinen hervorragenden 10. Platz beim Weltcup in Val die Sole in den erweiterten Favoritenkreis aufgestiegen, erkämpfte er sich in Norwegen schließlich die Bronzemedaille!
Nach den mittlerweile beinahe üblichen Wetterkapriolen – wechselhaft bei Ankunft, intensive Regen vorm Wettkampf, Sonne am Renntag – ging es für den Schladminger auf eine abwechslungsreiche Strecke mit vielen schönen Sprüngen, schnellen Passagen, aber auch langsamen technischne Stücken mit spitzen Steinen und seifigen Wurzeln. In der Qualifikation musste sich der Fast4ward-Racer aufgrund zweier Fehler noch mit Rang 7 begnügen – allerdings ließ auch da bereits der geringe Rückstand auf einen Podestplatz hoffen.
Im Finale gelang dem 22-Jährigen ein perfekter Lauf, von einem Beinahe-Totalcrash kurz vor dem Ziel abgesehen. Schneller waren an diesem Tag nur der Schweizer Beer und der Schwede Wallner , der sich den Titel sicherte. “Unglaublich, aber ich bin der erste österreichische Downhiller, der bei einer EM bei den Erwachsenen eine Medaille erreichen konnte. Schöner kann es kaum sein!” konnte Pekoll seinen bis dato größten Erfolg kaum fassen.


Anita Molcik auf dem Weg ...

...zum 5. Weltcup-Podium! Diesmal: Silber.

Markus Pekoll und seine Bronzene.

Petra Bernhard, die vor zwei Jahren bei der EM Silber gewann, musste sich im Damenrennen mit Rang fünf geschlagen geben. Nach Rang zwei in der Qualifikation bei starkem Regen, rechnete sie selbst mit einer weiteren ÖRV-Medaille. Im Finallauf, der eigentlich von Bernhard Petra sehr gut absolviert wurde, konnten ein paar ihrer Konkurrentinnen den Speed noch erhöhen und reihten Bernhard auf den fünften Platz zurück.

Mit Platz acht bei den Junioren komplettierte Manuel Gruber das gute Gesamtresultat.

Fotos Molcik: Steiger/Sportbild.at





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BR